Galerie dieserArt
Eugen Bednarek
Beata Binczyk
Gaby Huesgen
Guenay Bilir
Wanda Korfanty-Bednarek
Marita Linke
 
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Sonntag, 13. Juni 2010, 11.30 und 16 Uhr
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Die Zimtläden, eine der großen Kindheitsgeschichten des 20. Jahrhunderts, erzählt von der versunkenen Welt des Schtetls in Galizien:
der verschrobene Vater und seine böse Gegenspielerin Adela, verwunschene Gärten und modrige Hauseingänge, überraschend entdeckte Zimmer hinter vernagelten Türen, wo die Tapeten zu leben anfangen, das flirrende Paradies des Sommers, ein Sturm, der das Gerümpel auf dem Speicher in Wallung bringt, Nächte, in denen Schneiderpuppen zum Leben erwachen.

Mit zwei schmalen Büchern hat sich der Zeichner und Kunstlehrer Bruno Schulz in den dreißiger Jahren an die Spitze der Weltliteratur geschrieben, nach Kafka und Rilke, neben Marcel Proust,
Thomas Mann und James Joyce. In Drohobycz, seiner Heimatstadt im Grenzland
zwischen Polen und Ukraine, die 1939 von der Roten Armee und 1941 von den Deutschen besetzt wurde, schuf Schulz phantastische und groteske Traumbilder.

Marek Jera
Der Absolvent der berühmten Hochschule für Film, TV und Theater in Lodz
startet seine Theaterkarriere in Warschau.
1981 erträgt er die wachsende Bedrängnis durch den polnischen
Staatssicherheitsdienst nicht mehr und zieht westwärts.
1990 wird er Ensemblemitglied am Aachener Stadttheater und anschließend
am Schlosstheater Moers, wo er über 10 Jahre lang auf der Bühne steht.
Seit 2003 arbeitet er am Theater Oberhausen.
Seine Motivation zum Theaterspielen findet er in der Begeisterung für das Widersprüchlich-Schöne des Theaters und im Bedürfnis, auch Gewöhnliches auf ungewohnte Art zu sagen. Er liebt Zwischentöne und sucht im Handwerklich-Soliden das Gegengewicht zu Risiko und Experiment.
Marek Jera wird bei Kritiker-Umfragen im Rheinland mehrfach zum besten Schauspieler ernannt.
 
Sonntag, 13. Juni 2010, 11.30 und 16 Uhr
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